Ergebnisse der Sicherheitsforschung Gerste

Gentechnisch veränderte Gerste, die durch neu eingeführte Gene widerstandsfähig gegenüber schädlichen Pilzen ist, wirkt sich nicht negativ auf nützliche Pilze und damit auf das Pflanzenwachstum aus. Zudem zeigte sich, dass eine gezielte gentechnische Veränderung Planzen weit weniger beeinflusst als klassische Züchtung oder Umwelteinflüsse. So die Ergebnisse mehrjähriger Untersuchungen mit zwei gentechnisch veränderten Gerstenlinien, die von 2005 bis 2010 im Rahmen der biologsichen Sicherheitsforschung in Freiland, Gewächshaus und Labor getestet wurden. BioSicherheit sprach mit Karl-Heinz Kogel von der Universität Gießen.

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Uwe Sonnewald

„Der Einfluss der Transgene ist im Wesentlichen auf ihre unmittelbare Funktion begrenzt“

Gentechnische Eingriffe könnten unbeabsichtigte Folgen für den Stoffwechsel der veränderten Pflanzen haben und damit auch für die menschliche Gesundheit und für die Umwelt- so lautet ein häufiger Vorbehalt. In einem gerade abgeschlossenen Forschungsprojekt wurden Gen-Expression und Inhaltsstoffe von verschiedenen konventionellen und transgenen Gerstenlinien miteinander verglichen. bioSicherheit sprach mit Uwe Sonnewald, einem der Projektleiter, über die Ergebnisse.mehr

Forschung Getreide

„Es besteht die Hoffnung, mit einzelnen gezielt einsetzbaren Genen Resistenzen zu erzeugen.“

Bei Getreide wie Weizen und Gerste werden weltweit bisher keine gentechnisch veränderten Sorten angebaut. Doch viele Forschergruppen überall auf der Welt beschäftigen sich damit, Getreide zu entwickeln, das gegen Pilzkrankheiten resistent ist. - bioSicherheit sprach mit Karl-Heinz Kogel von der Universität Gießen über Forschungsansätze und -schwerpunkte.mehr

Forschung Getreide

Trockentoleranter Weizen: „Viel versprechende Ergebnisse“

In Australien werden seit 2007 Freilandversuche mit trockenresistentem Weizen durchgeführt. Über die bisherigen Ergebnisse, die Auswirkungen des Klimawandels auf die weltweite Getreideerzeugung und die Notwendigkeit einer innovativen Agrarforschung sprach bioSicherheit mit German Spangenberg, Leiter des Agrarforschungsinstitust des Bundesstaats Victoria im Südosten Australiens.mehr

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Weizenversuche Schweiz

Gentechnisch veränderter Weizen: Kein Einfluss auf Insektenlarven und Blattläuse

Zwei Projekte des Schweizer Nationalen Forschungsprogramms „Nutzen und Risiken der Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen“ (NFP 59) haben sich mit möglichen Auswirkungen von pilzresistentem gentechnisch verändertem Weizen auf Fliegenlarven und Blattläuse beschäftigt. Nun wurden die Ergebnisse in zwei Fachzeitschriften veröffentlicht: Auf die Entwicklung der Tiere, ihre Sterblichkeit und Fortpflanzung hatte der gv-Weizen keinen Einfluss.mehr