Aktuelle Meldungen
Gentechnisch veränderter Bt-Mais ist sicher
Wissenschaftler zogen auf der Grünen Woche in Berlin ein klares Resümee aus 25 Jahren biologischer Sicherheitsforschung: Gentechnisch veränderter Bt-Mais sei so sicher wie herkömmlicher Mais. (25.01.2012) mehr…
Gentechnisch veränderter Bt-Mais: Neuer Test mit Bienenlarven
Wissenschaftler der Universität Würzburg veröffentlichen Ergebnise: Kein Unterschied, wenn Bienenlarven mit herkömmlichem oder mit Bt-Maispollen gefüttert werden. (06.01.2012) mehr…
Gentechnik im Futter: Keine Langzeitfolgen
Metastudie zu Langzeitversuchen: Keine biologisch relevanten Unterschiede bei Verfütterung von gv- und konventionellen Pflanzen - 90-Tage-Studien sind für Sicherheitsbewertung ausreichend. (23.12.2011) mehr…
Anbau von gentechnisch verändertem 1507-Mais: Keine Bedenken, aber Vorsichtsmaßnahmen für Schmetterlinge
EFSA veröffentlicht eine erweiterte und aktualisierte Sicherheitsbewertung für gentechnisch veränderten Bt-Mais 1507. Neuer Anlauf für die Anbauzulassung in der EU. (29.11.2011) mehr…
Gutachter fordern Nachbesserungen bei EU-Gentechnikgesetzgebung
Mitgliedsländer sollen größere Entscheidungskompetenzen bei Anbauzulassungen erhalten, Regierungen lehnen aber mehrheitlich ab. (31.10.2011) mehr…
Gefahr durch Glyphosat? Kampagne gegen Herbizid auf dünnem Eis
US-Wissenschaftler auf Vortragsreise - Bundesregierung: Derzeitige Datenlage rechtfertigt keine Aufhebung oder Beschränkung der Zulassung von Glyphosat (17.10.2011) mehr…
USA: Gentechnisch veränderter Raps außerhalb der Felder gefunden
Wird gentechnisch veränderter Raps großflächig angebaut, dann wachsen solche Pflanzen auch außerhalb der landwirtschaftlichen Flächen. Nach einer aktuellen Untersuchung sind rund 80 Prozent der an Straßenrändern und Tankstellen gefundenen Rapspflanzen gentechnisch verändert. (10.10.2011) mehr…
Studie mit Wissenslücken
Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) zieht Sicherheitsbewertung für gentechnisch veränderte Pflanzen in Zweifel (27.09.2011) mehr…
Erste resistente Maiswurzelbohrer in den USA
Wissenschaftler finden lebende Maiswurzelbohrer und entsprechende Fraßschäden in Feldern mit gentechnisch verändertem Bt-Mais. Ausmaß der Resistenzentwicklung noch nicht geklärt. (15.09.2011) mehr…
Gentechnisch veränderte Pflanzen im Freiland nicht mehr möglich?
Nach Honig-Urteil des EuGH: Politiker und Verbände fordern Sicherheitsabstände bis zu zehn Kilometern zwischen Feldern mit gv-Pflanzen und Bienenstöcken. Imker fürchten um ihre Existenz. (13.09.2011) mehr…
Ergebnisse: Bt-Mais ohne Einfluss auf Insektengemeinschaften
Drei Sommer lang haben Eva Schultheis und ihre Arbeitsgruppe von der RWTH Aachen auf dem Maisversuchsfeld unzählige Insekten gefangen und später im Labor nach Art bestimmt. Sie wollten herausfinden, ob sich die Insektengemeinschaften in gentechnisch verändertem Bt-Mais von denen in konventionellem Mais unterscheiden. Sie fanden Unterschiede zwischen den Jahren und zwischen einzelnen Maissorten, einen Einfluss der gentechnischen Veränderung konnten sie nicht finden. bioSicherheit sprach mit Eva Schultheis über ihre Forschungsarbeiten.
Fokus
Artenvielfalt auf dem Acker
Ob der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen die Biodiversität beeinflusst, wird seit längerem immer wieder diskutiert. Tatsache ist, dass die Biodiversität weltweit abnimmt und die Landwirtschaft zu den Hauptverursachern zählt. So werden durch die Anlage von Monokulturen und den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln vielfach natürliche Lebensräume zerstört und dadurch die Artenvielfalt auf Agrarflächen verringert. Kritiker der Grünen Gentechnik befürchten, dass diese Entwicklung durch den Anbau gentechnisch veränderter Kulturpflanzen weiter verschärft wird. In zahlreichen wissenschaftlichen Studien ist untersucht worden, wie sich der Anbau von gv-Pflanzen tatsächlich auf die Artenvielfalt auf dem Feld auswirkt. mehr
Fokus
Obst und Gemüse: Vergessene Pflanzenkrankheiten
Bisher kommt die Gentechnik fast ausschließlich bei Nutzpflanzen zum Einsatz, für die es einen internationalen Markt gibt. Die Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten, die bei regional angebauten Pflanzen auftreten, ist für große Firmen wirtschaftlich uninteressant. Hier gibt es zahlreiche öffentliche Forschungsprojekte, aber kaum Marktzulassungen. Ein Grund dafür sind die hohen Zulassungskosten.mehr
Fokus
Pflügen, Chemie oder Bt-Mais?
Der Maiszünsler (Ostrinia nubilalis) ist in Deutschland ein ernstes Problem für den Maisanbau, der inzwischen 2,5 Millionen Hektar erreicht hat und weiter wächst. Bei starkem Befall kann dieser Schädling bis zu 50 Prozent Ertragsverluste verursachen. Mit Fruchtfolge, chemischen oder biologischen Mitteln ist er nur schwer zu bekämpfen und breitet sich von Jahr zu Jahr weiter in Deutschland aus. Mittlerweile entsteht jährlich ein Schaden von elf bis zwölf Millionen Euro. Welche alternativen Bekämpfungsmethoden können den Maiszünsler stoppen und wie umweltverträglich sind diese? bioSicherheit sprach dazu mit Bernd Hommel vom Julius-Kühn-Institut in Kleinmachnow. mehr
Fokus
Biologische Anreicherung: Pflanzen statt Pillen
Millionen von Krankheits- und Todesfällen, vor allem in Entwicklungsländern, sind auf einen Mangel an Mikronährstoffen wie Vitamine und Spurenelemente zurückzuführen. In vielen Entwicklungs- und Schwellenländern werden deshalb Nährstoffpräparate und industriell angereicherte Lebensmittel verteilt. Wissenschaftler arbeiten nun daran, die wichtigsten Nahrungspflanzen etwa mit Provitamin A, Zink und Eisen anzureichern. Dabei kommen auch gentechnische Methoden zum Einsatz. mehr
Forschung Ergebnisse
„Die Pollenmengen, die im Labor zu einer erhöhten Sterblichkeit der Schmetterlingslarven führten, konnten wir im Freiland nicht nachweisen.“
Könnten Schmetterlinge durch gentechnisch veränderten Bt-Mais gefährdet sein? Dieser Fragestellung ging Mechthild Schuppener von der RWTH Aachen in einem dreijährigen Forschungsprojekt nach. Im Labor führte sie eine Fütterungsstudie durch, um herauszufinden, wie empfindlich Schmetterlingslarven auf Bt-Maispollen reagieren. Im Freiland untersuchte die Wissenschaftlerin, wie viel Maispollen unter natürlichen Bedingungen auf den Nahrungspflanzen von Schmetterlingen landet, und schaute sich genauer an, wo Schmetterlingsnester in Agrarlandschaften vorkommen. bioSicherheit sprach mit Mechthild Schuppener über die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeiten. mehr
Forschung Mais
Verbleib oder Abbau von Bt-Protein im landwirtschaftlichen Kreislauf?
Beim Anbau von gentechnisch verändertem Bt-Mais gelangt Bt-Protein über Wurzelausscheidungen, Ernterückstände und Pollenablagerungen in den Boden. Wird Bt-Mais als Futter von Rindern eingesetzt, könnte das Bt-Protein auch über das Ausbringen der Gülle in den Boden gelangen. Wissenschaftler der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft und der Technischen Universität München haben erstmals den Verbleib des Bt-Proteins über den gesamten landwirtschaftlichen Kreislauf untersucht – also vom Anbau über die Verfütterung, das Ausbringen der Gülle und im nachfolgenden Aufwuchs. Dabei konnten sie auch wichtige Erkenntnisse über den Abbau bzw. den Verbleib von Bt-Protein im Boden nach Langzeitanbau gewinnen. mehr
Forschung Live
Bienen im Stresstest
Bienen drängeln sich um ein Töpfchen mit gelber Pollenkost. Die frisch geschlüpften Arbeiterinnen haben ganz offensichtlich Hunger. Sie müssen sich in den nächsten vier Wochen mit Pollen immer derselben Maissorte zufrieden geben. Denn sie sind Teil eines Fütterungsexperimentes, das an der Universität Würzburg durchgeführt wird. Eine Arbeitsgruppe des Lehrstuhls für Tierökologie und Tropenbiologie geht in verschiedenen Laborversuchen der Frage nach, ob gentechnisch veränderter Bt-Mais für Bienen verträglich ist. mehr
Freitextsuche
Grüne Woche
Jenny fragt: Wie funktioniert die Genübertragung mit Agrobakterien?
Zu Gast bei AgroSience in Neustadt a. d. Weinstraße
Die Kartoffel und ihre Feinde
Vom Ursprung der Kartoffel bis hin zur modernen Resistenzforschung: Besuch im Schaugarten und im Labor des Max-Planck-Institutes für Pflanzenzüchtungsforschung (MPIPZ), Köln
Ergebnisse
Bt-Mais: Für Regenwürmer nicht anders als herkömmlicher Mais
Die Ergebnisse eines Forschungsprojektes an der RWTH Aachen liegen nun vor.
Debatte

Vier Experten im Interview:
Wachsende Weltbevölkerung, Klimawandel, knapper werdende Ressourcen. Landwirtschaft und Pflanzenzüchtung stehen vor neuen Herausforderungen.
Teste Dein Wissen
Das interaktive Maisfeld
Gentechnisch veränderter Bt-Mais: Eine Gefahr für Bienen, Schmetterlinge, Regenwürmer, Gewässertiere…?
Gen-Mais?









