Aktuelle Meldungen
Pflanzenforschung in Europa: Wenige neue Gentechnik-Pflanzen
Zahl der Freisetzungsversuche mit gv-Pflanzen weiter rückläufig - nur noch wenige Forschungs- und Entwicklungsprojekte bei den Neuanträgen. (15.05.2012) mehr…
Fütterungsstudien sollen zur Pflicht werden
Neuer Entwurf der EU-Kommission für die Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen: Für Wissenschaftler geht er zu weit, für Kritiker nicht weit genug. (04.04.2012) mehr…
Fruchtwechsel, Insektizide, Gentechnik: Wissenschaftler fordern integrierte Schädlingsbekämpfung
Offener Brief von 22 US-Wissenschaftlern an die EPA: Maiswurzelbohrer werden resistent gegen Bt-Protein, integrierte Schädlingsbekämpfung ist nötig. (16.03.2012) mehr…
Auf der Suche nach Auffälligkeiten
Langzeit-Fütterungsstudien mit gentechnisch veränderten Pflanzen zeigten keine gesundheitsschädlichen Auswirkungen. Wissenschaftler aus sechs Ländern stellen in Wien Ergebnisse vor. (12.03.2012) mehr…
Nationale Anbauverbote für gentechnisch veränderte Pflanzen: Der nächste Versuch ist gescheitert
Umweltministerrat: Sperrminorität gegen dänischen Kompromiss. Deutschland: Re-Nationalisierung ist mit dem EU-Binnenmarkt nicht vereinbar. (09.03.2012) mehr…
Gentechnik-Mais und Zweipunkt-Marienkäfer: Die wissenschaftliche Kontroverse geht weiter
Neue Laborergebnisse der ETH Zürich: Bt-Protein kann doch schädlich auf Marienkäferlarven wirken. Relevanz für das Freiland nicht abschließend geklärt. (06.03.2012) mehr…
Gentechnik-Mais MON810: Frankreich strebt neues Anbauverbot an
Französische Regierung beantragt bei EU-Kommission Aussetzung der Neuzulassung von MON 810. Bei Ablehnung des Antrags hat Frankreich eine legale Möglichkeit, MON 810 erneut zu verbieten. (23.02.2012) mehr…
Gentechnisch veränderter Bt-Mais ist sicher
Wissenschaftler zogen auf der Grünen Woche in Berlin ein klares Resümee aus 25 Jahren biologischer Sicherheitsforschung: Gentechnisch veränderter Bt-Mais sei so sicher wie herkömmlicher Mais. (25.01.2012) mehr…
Gentechnisch veränderter Bt-Mais: Neuer Test mit Bienenlarven
Wissenschaftler der Universität Würzburg veröffentlichen Ergebnise: Kein Unterschied, wenn Bienenlarven mit herkömmlichem oder mit Bt-Maispollen gefüttert werden. (06.01.2012) mehr…
Gentechnik im Futter: Keine Langzeitfolgen
Metastudie zu Langzeitversuchen: Keine biologisch relevanten Unterschiede bei Verfütterung von gv- und konventionellen Pflanzen - 90-Tage-Studien sind für Sicherheitsbewertung ausreichend. (23.12.2011) mehr…
Interaktives Kartoffelfeld: Von der Aussaat bis zur Ernte
Wie viele Kartoffeln werden weltweit geerntet und wie viele verspeist jeder Deutsche pro Kopf und Jahr? Was ist die schlimmste Kartoffelkrankheit, wie wird sie bekämpft und welche Rolle spielt dabei die Gentechnik? Welche Fragen stellt die biologische Sicherheitsforschung bei Kartoffeln, die mit neuen Inhaltsstoffen ausgestattet wurden? Entlang der Vegetationsperiode findet man hier kurze Infos und weiterführende Links rund um die Kartoffel.
Fokus
Weniger Dünger, mehr Ertrag
Pflanzen entziehen dem Boden Stickstoff, einen zentralen Baustein vieler biologischer Moleküle. Für den effizienten Anbau von Nutzpflanzen muss dem Boden regelmäßig Stickstoff zugeführt werden. Der Einsatz synthetischer Stickstoffdünger hat für erhebliche Ertragssteigerungen gesorgt, aber auch Umweltschäden mit sich gebracht. Pflanzenforscher arbeiten daran, dass Kulturpflanzen Stickstoff besser aufnehmen und verwerten können.mehr
Forschung Ergebnisse
„Die Idee war, mehr aus der gleichen Ackerfläche rauszuholen und das bei einer nachhaltigen Landwirtschaft.“
Gentechnisch veränderte Kartoffeln, die in ihren Knollen Cyanophycin, das Ausgangsmaterial für einen biologisch abbaubaren Kunststoff bilden, verrotten schneller als konventionelle Kartoffeln. Die Befürchtung, dass sie auf dem Acker besser überdauern könnten, hat sich demnach nicht bestätigt. Das ist eines der Ergebnisse der biologischen Sicherheitsforschung, die sich mit möglichen Umweltauswirkungen der Cyanophycin-Kartoffel beschäftigt hat. mehr
Forschung Ergebnisse
Sorte, Wetter und Anbaupraxis beeinflussen das Maisökosystem
Drei Sommer lang haben Eva Schultheis und ihre Arbeitsgruppe von der RWTH Aachen auf dem Maisversuchsfeld unzählige Insekten gefangen und später im Labor nach Art bestimmt. Sie wollten herausfinden, ob sich die Insektengemeinschaften in gentechnisch verändertem Bt-Mais von denen in konventionellem Mais unterscheiden. Sie fanden Unterschiede zwischen den Jahren und zwischen einzelnen Maissorten, einen Einfluss der gentechnischen Veränderung konnten sie nicht finden. Auch umfangreiche Untersuchungen im Labor mit der Reisblattwanze, die als Stellvertreterart ausgewählt wurde, zeigten keine negativen Auswirkungen durch Bt-Mais. bioSicherheit sprach mit Eva Schultheis über ihre Forschungsarbeiten. mehr
Fokus
Artenvielfalt auf dem Acker
Ob der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen die Biodiversität beeinflusst, wird immer wieder diskutiert. Tatsache ist, dass die Biodiversität weltweit abnimmt und die Landwirtschaft zu den Hauptverursachern zählt. Kritiker der Grünen Gentechnik befürchten, dass diese Entwicklung durch den Anbau gentechnisch veränderter Kulturpflanzen weiter verschärft wird. In zahlreichen wissenschaftlichen Studien ist untersucht worden, wie sich der Anbau von gv-Pflanzen tatsächlich auf die Artenvielfalt auf dem Feld auswirkt.mehr
Fokus
Obst und Gemüse: Vergessene Pflanzenkrankheiten
Bisher kommt die Gentechnik fast ausschließlich bei Nutzpflanzen zum Einsatz, für die es einen internationalen Markt gibt. Die Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten, die bei regional angebauten Pflanzen auftreten, ist für große Firmen wirtschaftlich uninteressant. Hier gibt es zahlreiche öffentliche Forschungsprojekte, aber kaum Marktzulassungen. Ein Grund dafür sind die hohen Zulassungskosten.mehr
Fokus
Pflügen, Chemie oder Bt-Mais?
Der Maiszünsler (Ostrinia nubilalis) ist in Deutschland ein ernstes Problem für den Maisanbau, der inzwischen 2,5 Millionen Hektar erreicht hat und weiter wächst. Bei starkem Befall kann dieser Schädling bis zu 50 Prozent Ertragsverluste verursachen. Mit Fruchtfolge, chemischen oder biologischen Mitteln ist er nur schwer zu bekämpfen und breitet sich von Jahr zu Jahr weiter in Deutschland aus. Mittlerweile entsteht jährlich ein Schaden von elf bis zwölf Millionen Euro. Welche alternativen Bekämpfungsmethoden können den Maiszünsler stoppen und wie umweltverträglich sind diese? bioSicherheit sprach dazu mit Bernd Hommel vom Julius-Kühn-Institut in Kleinmachnow. mehr
Fokus
Biologische Anreicherung: Pflanzen statt Pillen
Millionen von Krankheits- und Todesfällen, vor allem in Entwicklungsländern, sind auf einen Mangel an Mikronährstoffen wie Vitamine und Spurenelemente zurückzuführen. In vielen Entwicklungs- und Schwellenländern werden deshalb Nährstoffpräparate und industriell angereicherte Lebensmittel verteilt. Wissenschaftler arbeiten nun daran, die wichtigsten Nahrungspflanzen etwa mit Provitamin A, Zink und Eisen anzureichern. Dabei kommen auch gentechnische Methoden zum Einsatz. mehr
Freitextsuche
Jenny fragt: Wie funktioniert die PCR-Methode?
Beim Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) in Freiburg wird überprüft, ob in Lebensmitteln Spuren gentechnisch veränderter Pflanzen zu finden sind.
Die Kartoffel und ihre Feinde
Vom Ursprung der Kartoffel bis hin zur modernen Resistenzforschung: Besuch im Schaugarten und im Labor des Max-Planck-Institutes für Pflanzenzüchtungsforschung (MPIPZ), Köln
Feldversuch mit Petunien
Überträgt man neue Gene statt in den Zellkern in die Plastiden, dann werden sie in der Regel nicht über den Pollen weitergegeben. Wissenschaftler der Universität Rostock untersuchten, ob diese Methode zuverlässig funktioniert. BioSicherheit sprach mit Inge Broer über den Versuch und die Ergebnisse.
Bt-Mais und Bienen
Wissenschaftler der Universität Würzburg untersuchen, ob durch Krankheit vorgeschädigte Bienen Bt-Mais schlechter vertragen als gesunde Bienen.
Ergebnisse
Bt-Mais: Für Regenwürmer nicht anders als herkömmlicher Mais
Die Ergebnisse eines Forschungsprojektes an der RWTH Aachen liegen nun vor.
Debatte

Vier Experten im Interview:
Wachsende Weltbevölkerung, Klimawandel, knapper werdende Ressourcen. Landwirtschaft und Pflanzenzüchtung stehen vor neuen Herausforderungen.
Teste Dein Wissen
Das interaktive Maisfeld
Gentechnisch veränderter Bt-Mais: Eine Gefahr für Bienen, Schmetterlinge, Regenwürmer, Gewässertiere…?
Gen-Mais?









