Aktuelle Meldungen
Maiswurzelbohrer erstmals in Nordrhein-Westfalen aufgetreten
Auf einer Maisanbaufläche in Köln wurde der Westliche Maiswurzelbohrer gefunden. Bislang kam der Käfer in Deutschland nur in Bayern und Baden-Württemberg vor. (19.08.2010) mehr…
USA: Gentechnisch veränderter Raps außerhalb der Felder gefunden
Wird gentechnisch veränderter Raps großflächig angebaut, dann wachsen solche Pflanzen auch außerhalb der landwirtschaftlichen Flächen. Nach einer aktuellen Untersuchung sind 86 Prozent der an Straßenrändern und Tankstellen gefundenen Rapspflanzen gentechnisch verändert. (06.08.2010) mehr…
Qualitätsstandards für Sicherheitsforschung – Naturschutzverbände steigen aus
Die Sicherheitsforschung zu gentechnisch veränderten Pflanzen stand im Mittelpunkt des vierten Runden Tisches Pflanzengenetik beim BMBF. Nach wie vor gibt es tiefe Meinungsverschiedenheiten. Kurz vor der Sitzung am 7. Juli 2010 in Berlin sagten die Naturschutzverbände ihre Teilnahme ab. (08.07.2010) mehr…
Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen: EU-Kommission will Re-Nationalisierung
Am 13. Juli will die EU-Kommission neue Regeln zur Grünen Gentechnik beschließen. Kernpunkt: EU-Mitgliedsstaaten sollen das Recht erhalten, den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen auf ihrem Territorium verbieten zu können. (06.07.2010) mehr…
„Das Phänomen ist so alt wie der Pflanzenschutz selbst.“
In China und den USA breiten sich offenbar Schädlinge aus, die von dem Anbau von Bt-Pflanzen profitieren. Ein Risiko, das bisher übersehen wurde? Fragen an Johannes Jehle. (10.06.2010) mehr…
Schavan: „Alle Forschungsmethoden für die Sicherung der Welternährung einsetzen – auch die Gentechnik“
Zum dritten Mal hatte Bundesforschungsministerin Annette Schavan zum Runden Tisch Pflanzengenetik nach Berlin geladen. Diesmal ging es um die Sicherung der Welternährung und die Anforderungen, die sich daraus für die Agrar- und Pflanzenforschung ergeben. (09.06.2010) mehr…
EU entscheidet über Zulassung, Länder über Anbau
Die EU-Kommission hat die seit langem erwarteten neuen Regeln für Zulassung und Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen offenbar fertig. Am 13. Juli 2010 soll über die von Verbraucherschutzkommissar John Dalli ausgearbeiteten Vorschläge abgestimmt werden. (08.06.2010) mehr…
Freisetzung von gentechnisch verändertem Eukalyptus genehmigt
USDA genehmigt Freisetzung von 200.000 gentechnisch veränderten Eukalyptusbäumen in sieben US-Bundesstaaten. Genkonstrukte für männliche Sterilität, Kälteresistenz und niedrigen Ligningehalt. (26.05.2010) mehr…
Langzeit-Studie: Anbau von Bt-Mais ohne Einfluss auf Regenwürmer
Auch ein mehrjähriger Anbau von gentechnisch verändertem Bt-Mais beeinträchtigt Regenwürmer nicht. - Aktuelle Studie einer Wissenschaftlergruppe aus USA und der Schweiz veröffentlicht. (18.05.2010) mehr…
„Der Einfluss der Transgene ist im Wesentlichen auf ihre unmittelbare Funktion begrenzt“
Konventionelle Züchtung verändert Pflanzen stärker als Gentechnik - das haben Wissenschaftler aus Nürnberg und Gießen für Gerstenpflanzen nachgewiesen. Ein Gespräch über die Forschungsergebnisse mit Uwe Sonnewald. (19.04.2010) mehr…
Aktualisiert: Das interaktive Maisfeld
Gentechnisch veränderter Bt-Mais: Eine Gefahr für Bienen, Schmetterlinge, Regenwürmer, Gewässertiere…?
Plastidentransformation: Feldversuch mit Petunien
Ein Versuchsfeld in der von Nähe Rostock: Weiß blühende konventionelle Petunien werden mit dem Pollen lila blühender Petunien bestäubt. Diese sind gentechnisch verändert, aber die neue Erbinformation wurde nicht in den Zellkern, sondern in die Plastiden eingebracht. Plastiden sind kleine Einheiten in der Pflanzenzelle, die über eigene DNA verfügen. Da die Erbinformation der Plastiden nur in seltenen Fällen über den Pollen weitergegeben wird, könnte so eine Ausbreitung neu eingeführter Gene eingegrenzt werden. Wissenschaftler der Universität Rostock untersuchen nun unter Freilandbedingungen, wie häufig das seltene Ereignis eintritt, dass Plastidengene auskreuzen.
Debatte
Nationalisierung der GVO-Anbauentscheidungen: „Der Schwarze Peter wird den Mitgliedsstaaten zugeschoben.“
In der EU sollen die die Mitgliedsstaaten künftig die Möglichkeit haben, eigenständig den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen einzuschränken oder zu verbieten. BioSicherheit sprach mit Prof. Dr. Hans-Georg Dederer von der Juristischen Fakultät der Universität Passau über den zukünftigen Gestaltungsspielraum der Mitgliedsstaaten und dessen Grenzen.mehr
Forschung Ergebnisse
Pilzresistente Gerste - Keine Auswirkungen auf nützliche Pilze
Gentechnisch veränderte Gerste, die durch neu eingeführte Gene widerstandsfähig gegenüber schädlichen Pilzen ist, wirkt sich nicht negativ auf nützliche Pilze und damit auf das Pflanzenwachstum aus. Zudem zeigte sich, dass eine gezielte gentechnische Veränderung Planzen weit weniger beeinflusst als klassische Züchtung oder Umwelteinflüsse. BioSicherheit sprach mit Karl-Heinz Kogel von der Universität Gießen über die Ergebnisse mehrjähriger Untersuchungen in Freiland, Gewächshaus und Labor.mehr
Forschung Live
„Nach diesem Jahr werden wir wissen, ob kleistogamer Raps eine geeignete Einschlussmethode für Fremdgene ist.“
Ein blühendes Rapsfeld in der Nähe von Braunschweig. Während die eine Hälfte des Feldes hell gelb leuchtet, sieht die andere etwas blasser aus. Hier wird kleistogamer Raps angebaut, dessen Blüten sich nicht öffnen. Dadurch sollen die Pflanzen keinen Pollen an die Umgebung abgeben. Diese Eigenschaft könnte in Zukunft dazu eingesetzt werden, Fremdgene gentechnisch veränderter Rapspflanzen biologisch einzuschließen. Ob das auch in der Praxis funktioniert, soll dieser Feldversuch zeigen. mehr
Meldung
„Der Einfluss der Transgene ist im Wesentlichen auf ihre unmittelbare Funktion begrenzt“
Gentechnische Eingriffe könnten unbeabsichtigte Folgen für den Stoffwechsel der veränderten Pflanzen haben und damit auch für die menschliche Gesundheit und für die Umwelt- so lautet ein häufiger Vorbehalt. In einem gerade abgeschlossenen Forschungsprojekt wurden Gen-Expression und Inhaltsstoffe von verschiedenen konventionellen und transgenen Gerstenlinien miteinander verglichen. bioSicherheit sprach mit Uwe Sonnewald, einem der Projektleiter, über die Ergebnisse.mehr
Forschung Live
Pollendiät für Schmetterlingsraupen
Mechthild Schuppener von der RWTH Aachen ist es gelungen, eine Zucht mit der Schmetterlingsart „Kleiner Fuchs“ aufzubauen. Sie braucht kleine Schmetterlingslarven für Fütterungsstudien, die sie zurzeit im Labor durchführt. Sie möchte herausfinden, ob gentechnisch veränderter Bt-Mais sich schädlich auf Schmetterlinge auswirkt.mehr
Debatte
Welternährung: Mit oder ohne Gentechnik?
2009 stieg die Zahl der Menschen, die an Hunger und Unterernährung leiden, weltweit auf über eine Milliarde. Das Milleniumsziel der Vereinten Nationen, die Zahl der Hungernden bis 2015 zu halbieren, ist voraussichtlich nicht mehr zu erreichen. Die Ursachen sind vielfältig: Sie reichen von Bevölkerungswachstum und Wasserknappheit bis hin zu Klimawandel und Wirtschaftskrise. Kann die Grüne Gentechnik einen Beitrag leisten, um Hunger und Armut zu reduzieren? BioSicherheit sprach mit zwei Experten.mehr
Schnellsuche
Trailer bioSicherheit
Bt-Mais: Eine Belastung für den Boden?
Christoph Tebbe (vTI Braunschweig) im Gespräch mit bioSicherheit
(Juli 2010)
Gerste: Ergebnisse der Sicherheitsforschung
Von 2005 bis 2010 wurde gentechnisch veränderte Gerste auf unerwünschte Nebenwirkungen hin untersucht. bioSicherheit sprach mit Karl-Heinz Kogel von der Universität Gießen.
Kulturgeschichte Mais
In der Wissenschaftsscheune des Max-Planck-Institutes für Pflanzenzüchtungsforschung in Köln informieren sich Schüler und Schülerinnen über die Kulturgeschichte des Maises.
Themenzentrum Grüne Gentechnik auf den Feldtagen
Alle zwei Jahre finden die DLG-Feldtage statt, eine große Freilandausstellung rund um den modernen Pflanzenbau. 2010 gab es erstmals ein „Themenzentrum Grüne Gentechnik“, an dem sich 26 Partner beteiligten. Mit dabei auch biosicherheit.de
Bt-Mais und Bienen
Forschung Bt-Mais 2005-2008: Die Ergebnisse
Sicherheitsforschung im Schaugarten Üplingen
Gen-Mais?







