Bt-Mais
und Schmetterlinge
Gentechnisch veränderter Bt-Mais bildet einen Wirkstoff, der die Raupen des Schädlings Maiszünsler. abtötet. Da dieser ein Schmetterling ist, könnten auch andere Schmetterlinge gefährdet sein. Wissenschaftler aus fünf europäischen Ländern haben ein mathematisches Modell entwickelt, mit dem die Gefährdung von Schmetterlingen abgeschätzt werden kann. Auch im Rahmen der biologischen Sicherheitsforschung wird das potenzielle Risiko für Schmetterlinge in einem aktuellen Projekt untersucht.
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Ergebnisse
Forschungsverbund 2005-2008
Von 2005 bis 2008 wurde in zahlreichen Projekten der biologischen Sicherheitsforschung gentechnisch veränderter Bt-Mais MON88017, der gegen den Maiswurzelbohrer resistent ist, in Labor und Freiland untersucht. Die Ergebnisse liegen nun vor. BioSicherheit sprach mit Stefan Rauschen von der RWTH Aachen.
Bt-Mais: Versuchsreihe
2008 -2011
In einer auf drei Jahre angelegten Versuchsreihe beschäftigen sich erneut mehrere Forschungsprojekte mit den Umweltsauswirkungen von gentechnisch verändertem Bt-Mais. In einem Freilandversuch wird hierfür Bt-Mais im Vergleich mit verschiedenen konventionellen Maissorten angebaut. BioSicherheit dokumentiert die Arbeiten auf dem Versuchsfeld von der Aussaat bis zur Ernte.
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Bt-Mais: Bienenversuche
Das Maisversuchsfeld Mitte August. Über das ganze Feld verteilt stehen mit Gaze bespannte Zelte, die während der Maisblüte der begrenzte Lebensraum für je zwei Bienenvölker sind. Für die Bienenversuche von Stephan Härtel und seinen Mitarbeitern von der Universität Bayreuth ist die Maisblüte die entscheidende Zeit, denn nur dann können die Bienen Maispollen sammeln.
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Wie
verhält sich Bt-Protein im Boden?
Auf dem Maisversuchsfeld: Wissenschaftler der Universität Göttingen graben ein Bodenprofil. Sie interessieren sich dafür, wie viel Bt-Protein der Boden binden kann und ob sich das Bt-Protein in tiefere Bodenschichten verlagern kann.
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