Aktuelle Meldungen |
| Indien: Streit um gentechnisch veränderte Aubergine |
| Indischer Umweltminister legt die Zulassung nach heftigen öffentlichen Protesten auf Eis. |
| 27. Oktober 2009 |
Aktualisiert und ergänzt:
Ökosystem Maisfeld - Ergebnisse der Sicherheitsforschung
Fokus

Markergene: Ein Gesundheitsrisiko?
Am 2. März 2010 hat die EU-Kommission entschieden: Die gentechnisch veränderte Amflora-Kartoffel darf angebaut werden. Es ist die erste gv-Pflanze, die seit 1998 in der EU für den Anbau zugelassen wurde - und entsprechend heftig wird in der Öffentlichkeit diskutiert. Amflora sei ein Risiko für die Gesundheit, heißt es. Die verwendeten Antibiotikaresistenz-Markergene könnten von Krankheitserregern aufgenommen werden. Die Folge: Antibiotika würden unwirksam. Doch das ist ein eher theoretisches Szenario: Zwar haben sich zahlreiche Forschungsprojekte damit beschäftigt - ein horizontaler Gentransfer - der Übergang von Pflanzengenen auf Bakterien - ist jedoch unter natürlichen Bedingungen bisher nicht nachgewiesen worden.
- Neues EFSA-Gutachten: Gefährdung durch Markergene "unwahrscheinlich" (Meldung 13.06.2009)
- Nehmen Bakterien Pflanzengene auf? Der Stand des Wissens.
- Fokus: Horizontaler Gentransfer
Mais

Bt-Mais und Schmetterlinge
An der RWTH Aachen ist es Mechthild Schuppener gelungen, eine Zucht mit der Schmetterlingsart "Kleiner Fuchs" aufzubauen. Sie braucht kleine Schmetterlingslarven für Fütterungsstudien, die sie zurzeit im Labor durchführt. Sie möchte herausfinden, ob gentechnisch veränderter Bt-Mais sich schädlich auf Schmetterlinge auswirkt.
Debatte

Welternährung: Mit oder ohne Gentechnik?
Vom 16. bis 18. November fand in Rom der "World Food Summit" statt, eine Zusammenkunft von Regierungschefs und Nichtregierungsorganisationen, zu der die FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations) eingeladen hatte. 2009 ist die Zahl der Menschen, die an Hunger und Unterernährung leiden, weltweit auf über eine Milliarde angestiegen. Kann die Grüne Gentechnik einen Beitrag leisten, um Hunger und Armut zu reduzieren? BioSicherheit sprach mit zwei Experten.
- Welternährung: Mit oder ohne Gentechnik?
- "Es gibt verschiedene ökologische Anbauansätze, mit denen man viel weiter kommt als mit der Gentechnik." Gespräch mit Hans Rudolf Herren
- "Wir beobachten bei Bt-Baumwolle, aber auch bei Bt-Mais gerade in Entwicklungsländern Ertragsvorteile von dreißig, vierzig Prozent." Gespräch mit Matin Qaim

Mais

Bt-Mais: Ergebnisse der Sicherheitsforschung 2005-2008
Zahlreiche Projekte der biologischen Sicherheitsforschung untersuchten von 2005 bis 2008 die ökologischen Auswirkungen von gentechnisch verändertem Bt-Mais MON88017, der durch ein neu eingeführtes Gen gegen den Maiswurzelbohrer resistent ist. Die Ergebnisse liegen nun vor. BioSicherheit sprach mit Stefan Rauschen von der RWTH Aachen.
Forschung live

Bt-Mais: Bienenversuche
Das Maisversuchsfeld Mitte August. Über das ganze Feld verteilt stehen mit Gaze bespannte Zelte, die während der Maisblüte der begrenzte Lebensraum für je zwei Bienenvölker sind. Für die Bienenversuche von Stephan Härtel und seinen Mitarbeitern von der Universität Bayreuth ist die Maisblüte die entscheidende Zeit, denn nur dann können die Bienen Maispollen sammeln.
Forschung live

Bt-Mais: Wie verhält sich Bt-Protein im Boden?
Auf dem Maisversuchsfeld: Wissenschaftler der Universität Göttingen graben ein Bodenprofil auf. Sie sind innerhalb des Mais-Forschungsverbundes dafür zuständig, den Boden der Versuchsfläche zu charakterisieren. Außerdem wird im Labor untersucht, wie viel Bt-Protein der Boden binden kann und ob sich das Bt-Protein in tiefere Bodenschichten verlagern kann.








