Gentechnisch veränderte Bäume: Ein Umweltrisiko?

Gentechnisch veränderte (gv-)Bäume werden seit 1988 entwickelt. Es geht um neue Eigenschaften wie Kältetoleranz, Insekten- und Virusresistenz oder veränderte Holzeigenschaften, etwa einen reduzierten Ligningehalt. Mehr als 700 Versuchsfreisetzungen fanden bisher statt. Doch wie steht es mit der Umweltsicherheit transgener Bäume, welche Erfahrungen liegen bisher vor? Biosicherheit sprach darüber mit Matthias Fladung vom Johann-Heinrich von Thünen-Institut (vTI).
Forschung Gehölze
„Es funktioniert genau so wie in der klassischen Apfelzüchtung. Nur in kürzerer Zeit.“
Für die Apfelzüchtung ist die Gentechnik vor allem deshalb eine interessante Methode, weil sie den langwierigen, mehrere Jahrzehnte umspannenden Züchtungsprozess erheblich beschleunigen kann. BioSicherheit sprach mit Henryk Flachowsky vom Institut für Züchtungsforschung an gartenbaulichen Kulturen und Obst über Forschungsschwerpunkte und die Arbeiten am Institut in Dresden-Pillnitz.mehr
Forschung Live
Wein-Forschung: Langwierige Prozesse
In der Abteilung Reben-Biotechnologie am AlPlanta Institut für Pflanzenforschung in Neustadt an der Weinstraße geht es schwerpunktmäßig um praktische Fragestellungen im Weinbau, etwa die Entwicklung von virus- und pilzresistenten Rebsorten. Wo die klassische Züchtung nicht weiterkommt, entwickeln und verwenden die Wissenschaftler gentechnische Methoden, die im Rahmen der biologischen Sicherheitsforschung optimiert werden.mehr
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Apfelzüchtung
Diskussion um Gentechnik
Henryk Flachowsky, Institut für Züchtungsforschung an gartenbaulichen Kulturen und Obst, Julius-Kühn-Institut (JKI), Dresden-Pillnitz
Peter Teichmann, Bürgerinitiative gentechnikfreies Pillnitz

