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Bt-Mais gegen Maiswurzelbohrer: Die Ergebnisse der SicherheitsforschungEin Forschungsverbund der biologischen Sicherheitsforschung beschäftigte sich von 2005 bis 2008 mit gentechnisch verändertem Bt-Mais MON88017, der durch ein neu eingeführtes Gen gegen den Maiswurzelbohrer resistent ist. Die Ergebnisse liegen nun vor. BioSicherheit sprach mit Stefan Rauschen von der RWTH Aachen, der die Sicherheitsforschung zu gentechnisch verändertem Mais seit 2008 koordiniert. (Oktober 2009) |
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Bienen und Bt-MaisÜber das ganze Maisversuchsfeld verteilt stehen mit Gaze bespannte Zelte, die während der Maisblüte der begrenzte Lebensraum für je zwei Bienenvölker sind. Für die Bienenversuche von Stephan Härtel und seinen Mitarbeitern von der Universität Bayreuth ist die Maisblüte die entscheidende Zeit, denn nur dann können die Bienen Maispollen sammeln. (August 2009). |
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"Bioplastik-Kartoffeln": Überwintern oder verrotten sie anders?Auf einer Freisetzungsfläche der Universität Rostock wachsen gentechnisch veränderte Kartoffeln, die das Ausgangsmaterial für einen biologisch abbaubaren Kunststoff liefern. Im Winter werden mit den Knollen der Kartoffeln Überwinterungsversuche gemacht und ihre Verrottung beobachtet. (August 2009) |
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Bindung von Bt-Protein im BodenDas Institut für Biotechnologie der Tropen (IBT) an der Universität Göttingen ist innerhalb des Mais-Forschungsverbundes dafür zuständig, den Boden der Versuchsfläche zu charakterisieren. Außerdem wird im Labor untersucht, wie viel Bt-Protein der Boden binden kann und ob es sich in tiefere Bodenschichten verlagern kann (Juli 2009) |
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Debatte: "Für mich sind Akzeptanz und Respekt sehr wichtig."Die gesellschaftliche Auseinandersetzung um die grüne Gentechnik hat sich in den letzten Jahren verschärft. Wissenschaftler, die in diesem Bereich forschen, geraten zunehmend unter Druck. BioSicherheit sprach mit einer jungen Wissenschaftlerin, die sich an der Universität Rostock mit gentechnisch veränderten Pflanzen beschäftigt, die pharmazeutische Stoffe erzeugen. (Juli 2009) |
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Sicherheitsforschung: Wozu? Von wem? Wie unabhängig?Biologische Sicherheitsforschung in der Pflanzenbiotechnologie: Welche Erwartungen werden an diese gestellt? Wie können sich Interessierte über aktuelle Ergebnisse informieren? Das waren die Leitfragen einer Podiumsdiskussion, die im Rahmen der Abschlusskonferenz des von der EU-Kommission geförderten Biosafenet-Projekts am 29. Juni 2009 in Berlin stattfand. BioSicherheit befragte Experten und Teilnehmer der Diskussionsrunde. (Juli 2009) |
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Gentransfer: "Wir testen aus, was wissenschaftlich machbar ist."Wissenschaftler am Max Planck-Institut für molekulare Pflanzenphysiologie in Potsdam-Golm erforschen Methoden, Pflanzen nicht im Zellkern, sondern in den Plastiden gentechnisch zu verändern. Diese verfügen über eigene DNA. Die Transformation der Plastiden hat u.a. den Vorteil, dass neu eingeführte Gene sich nicht über den Pollen verbreiten könnten, weil Plastiden ihre Gene in den meisten Pflanzen mütterlicherseits vererben. (Januar 2009) |
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Ernte auf dem VersuchsfeldOktober 2008: Der Mais auf dem Versuchsgeld ist reif für die Ernte. Die ganzen Pflanzen werden gehäckselt, siliert und in einer Biogasanlage verwertet. |
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Obstzüchtung: Diskussion um GentechnikAnfang September 2008 veranstaltete das Julius-Kühn-Institut in Dresden Pillnitz ein Internationales Symposium zur Biotechnologie in der Obstzüchtung. Im Vorfeld der Tagung hatten Gentechnikkritiker zwei Tage lang über Alternativen zur Gentechnik diskutiert und fordern in ihrer "Pillnitzer Erklärung" die fundamentale Abkehr von der Gentechnik. BioSicherheit sprach mit Henryk Flachowsky vom Pillnitzer Institut für Züchtungsforschung sowie mit Peter Teichmann als Vertreter der Initiative gentechnikfreies Pillnitz. |
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Hochsaison auf dem VersuchsfeldAugust 2008: Der Mais blüht. Für die Wissenschaftler ist Hochsaison auf dem Feld. Erneut soll untersucht werden, ob sich gentechnisch veränderter Bt-Mais auf die Kleinlebewesen im Feld auswirkt. Überall auf dem Versuchsfeld müssen Bodenfallen entleert und Klebefallen ausgetauscht werden. Ein besonderes Interesse gilt Bienen und Schmetterlingen. |
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Neues Versuchsfeld mit Bt-MaisEine Arbeitsgruppe der RWTH Aachen hat Ende Mai 2008 auf einer fast acht Hektar großen Ackerfläche die Parzellen für ein neues Versuchsfeld angelegt. Auf diesen Parzellen werden in den nächsten Monaten gentechnisch veränderter Bt-Mais und zum Vergleich verschiedene konventionelle Sorten wachsen. Nachdem alle Parzellen ausgemessen und markiert waren, wurde mit der Aussaat begonnen. |
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BMBF-Tagung, März 2008, BerlinWissenschaftler aus vom BMBF geförderten Forschungsprojekten präsentierten am 10. März 2008 in Berlin die Ergebnisse ihrer Arbeit aus den vergangenen drei Jahren. Unter den etwa 130 Teilnehmern waren neben Wissenschaftlern auch Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Medien, Verbänden und interessierte Laien. Ein zentrales Thema war das Gewicht wissenschaftlicher Ergebnisse in der gesellschaftlichen Debatte. |
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Bt-Toxin im BodenGentechnisch veränderter Bt-Mais bildet einen insektiziden Wirkstoff: Bt-Toxin. Wieviel davon gelangt in den Boden und kann es sich dort anreichern? Wissenschaftler des Johann Heinrich von Thünen-Instituts (vTI) haben ein Standardverfahren so verfeinert, dass sie damit auch sehr geringe Spuren des Bt-Toxins in Umweltproben nachweisen können. |
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Laufkäfer-Versuch auf dem MaisfeldWissenschaftler der RWTH Aachen beschäftigen sich im Rahmen der Sicherheitsforschung mit dem Maisökosystem. Mit einem speziellen Versuchsdesign wollen sie nun herausfinden, über welche Strecken sich Laufkäfer auf einem Maisfeld fortbewegen. Dazu werden Käfer, die in eine Falle gegangen sind, mit farbigem Nagellack markiert. Insgesamt 500 Käfer sollen auf diese Weise gekennzeichnet und dann wieder ausgesetzt werden. (Oktober 2007) |
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Züchtungsforschung ApfelLassen sich die Eigenschaften von Apfelpflanzen beeinflussen, indem man sie auf einen gentechnisch veränderten Wurzelstock pfropft? Wissenschaftler der Bundesanstalt für Züchtungsforschung (BAZ) testen, ob diese Methode funktioniert. Der Vorteil wäre, dass Äpfel und Pollen dabei "Gentechnik-frei" bleiben. Die Gen-Übertragung erfolgt mit Hilfe von Agrobakterien. (September 2007) |
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Direkt in den ZellkernBei der Mikroinjektion wird DNA mit Hilfe einer sehr feinen Kanüle direkt in die Zelle oder sogar den Zellkern gespritzt. Wissenschaftler der Universität Gießen arbeiten daran, diese bei tierischen Zellen erprobte Methode auch für pflanzliche Zellen einsetzbar zu machen.
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Detail-Argumente gegen Pauschal-KritikWissenschaftler der Biologischen Bundesanstalt (BBA) Kleinmachnow und Gentechnik-Kritiker des Barnimer Aktionsbündnisses gegen Gentechnik trafen sich auf dem Versuchsgelände der BBA im brandenburgischen Dahnsdorf, wo 2002 Felder mit gentechnisch veränderten Kartoffeln zerstört wurden. (Juli 2003)
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T4-Lysozym-KartoffelVon 1995 bis 2002 beschäftigte sich ein großer Forschungsverbund mit der Wirksamkeit und den möglichen Auswirkungen einer gentechnisch veränderten Kartoffel, die widerstandfähiger gegenüber bakteriellen Schädlingen insbesondere der Nassfäule ist. In diese Kartoffel wurde ein Gen für das antibakteriell wirkende Eiweiß Lysozym übertragen, das die Zellen von Bakterien angreift und zu deren Auflösung führt. (Dezember 2002) |























