Raps: Ergebnisse der Sicherheitsforschung
Auskreuzung auf verwandte Arten
Raps hat in Europa eine Reihe von Wildverwandten als potenzielle Kreuzungspartner, etwa Hederich, Rübsen, Schwarzen und Weißen Senf, Sareptasenf.
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Führen Kreuzungen zwischen Raps und seinen Wildverwandten unter natürlichen Bedingungen überhaupt zu vermehrungsfähigen Nachkommen?
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Könnten etwa Resistenzgene, die den Kulturraps vor Krankheitserregern schützen, in den Genpool verwandter Wildarten gelangen, dadurch einen Fitnessvorteil in der Artengemeinschaft erhalten und sich auf Ackerstandorten und angrenzenden Naturräumen ausbreiten?
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Forschungsprojekte: Ergebnisse im ÜberblickThema: In einer Fallstudie im Raum Osnabrück, Niedersachsen, wurde die Fähigkeit von Raps zur Verwilderung und zur Hybridisierung mit nahen Verwandten untersucht. Ergebnis: Es konnte gezeigt werden, dass Genfluss sowohl zwischen angebauten Rapssorten und verwilderten Populationen als auch innerhalb der verwilderten Populationen stattfindet. Raps kommt mit zahlreichen potenziellen Kreuzungspartnern am selben Standort vor. So konnten beispielsweise natürliche Hybridisierungen zwischen Raps und Rübsen nachgewiesen werden. Neben dem "normalen" diploiden Rübsen wurden auch tetraploide Rübsen (mit doppelter Genomgröße) gefunden, die ebenfalls verwildern. Es konnte gezeigt werden, dass Raps und tetraploide Rübsen in erheblichem Maße miteinander kreuzen können und die resultierenden Hybride lebens- und vermehrungsfähig sind. |
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Thema: Unter Freilandbedingungen wurde untersucht, ob Raps in verschiedene verwandte Arten wie Sareptasenf, Schwarzer Senf und Hederich auskreuzt. Ergebnis: Auskreuzungen wurden nur für Sareptasenf nachgewiesen, die Nachkommen waren zum Teil fruchtbar. |
![]() Rübsen |
Thema: Haben Nachkommen aus Raps und verwandten Arten - hier Rübsen - eine größere oder eine geringe Anfälligkeit gegenüber Pilzkrankheiten? Ergebnis: Sowohl im Labor als auch unter Freilandbedingungen war der Krankheitsbefall der Hybriden aus Sommerraps und Rübsen geringer als der bei Rapssorten. Ob dieses Ergebnis auf eine höhere Fitness der Raps-/Rübsenhybriden hindeutet, muss noch weiter untersucht werden. |




