Auskreuzung in Wildpflanzen
Anders als Mais oder Kartoffeln hat Raps unter den in Mitteleuropa vorkommenden Arten zahlreiche Verwandte, in die er auskreuzen könnte. Doch: Unter natürlichen Bedingungen sind fruchtbare Nachkommen selten. Ein Forschungsprojekt hat sich mit dem Auskreuzungsverhalten von gentechnisch verändertem Raps beschäftigt.
Ergebnisse
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Ergebnisübersicht Forschungsprojekte:
Auskreuzung auf verwandte Wildpflanzen -
Bernd Hommel im Gespräch: ""Nur bei Sarepta-Senf konnten wir Bastarde finden."
Hintergrund
Raps kann auf verwandte Pflanzenarten auskreuzen. Das ist keine neue Erkenntnis. Nur: Ist das im Falle von gentechnisch verändertem Raps eine Gefahr? Experten mahnen zu differenzierten Bewertungen.
Pollenverbreitung durch Wind und Insekten - ist Koexistenz möglich?
Raps kreuzt gerne aus. Seine Pollen werden durch Wind und Insekten über weite Strecken transportiert. Sollte gentechnisch veränderter Raps angebaut werden, muss die Koexistenz mit konventionellen Rapskulturen gewährleistet sein. Wie bei anderen Kulturarten sind auch bei Raps zufällige und technisch unvermeidbare GVO-Einträge unterhalb des Schwellenwerts von 0,9 Prozent ohne Kennzeichnung der Ernteprodukte erlaubt, sofern der jeweilige gv-Raps in der EU zugelassen ist.
Ergebnisse
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Ergebnisübersicht Forschungsprojekte:
Pollenausbreitung und Auskreuzung -
Im Gespräch mit Stefan Kühne. "Die hohe Zahl der Wildbienenarten hat uns überrascht."
Überdauern im Boden und Ausbreitungsfähigkeit
Verglichen mit anderen Kulturpflanzen hat Raps bemerkenswerte Fähigkeiten: Er kann auswildern und außerhalb kultivierter Flächen wachsen. Seine Samen können mehrere Jahre im Boden überdauern und später wieder auskeimen - als Unkrautraps. Diese biologischen Eigenschaften sind nicht nur maßgebend für die Umweltsicherheit von gv-Raps, sondern auch für seine "Koexistenzfähigkeit".
Ergebnis
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