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Bundesministerium für Bildung und ForschungbioSicherheit : Gentechnik - Umwelt - Pflanzen
 

Auskreuzung in Wildpflanzen


Anders als Mais oder Kartoffeln hat Raps unter den in Mitteleuropa vorkommenden Arten zahlreiche Verwandte, in die er auskreuzen könnte. Doch: Unter natürlichen Bedingungen sind fruchtbare Nachkommen selten. Ein Forschungsprojekt hat sich mit dem Auskreuzungsverhalten von gentechnisch verändertem Raps beschäftigt.

Ergebnisse

Hintergrund

Raps kann auf verwandte Pflanzenarten auskreuzen. Das ist keine neue Erkenntnis. Nur: Ist das im Falle von gentechnisch verändertem Raps eine Gefahr? Experten mahnen zu differenzierten Bewertungen.

 

Pollenverbreitung durch Wind und Insekten - ist Koexistenz möglich?


Raps kreuzt gerne aus. Seine Pollen werden durch Wind und Insekten über weite Strecken transportiert. Sollte gentechnisch veränderter Raps angebaut werden, muss die Koexistenz mit konventionellen Rapskulturen gewährleistet sein. Wie bei anderen Kulturarten sind auch bei Raps zufällige und technisch unvermeidbare GVO-Einträge unterhalb des Schwellenwerts von 0,9 Prozent ohne Kennzeichnung der Ernteprodukte erlaubt, sofern der jeweilige gv-Raps in der EU zugelassen ist.

Ergebnisse

Mehr zum Thema

 

Überdauern im Boden und Ausbreitungsfähigkeit


Verglichen mit anderen Kulturpflanzen hat Raps bemerkenswerte Fähigkeiten: Er kann auswildern und außerhalb kultivierter Flächen wachsen. Seine Samen können mehrere Jahre im Boden überdauern und später wieder auskeimen - als Unkrautraps. Diese biologischen Eigenschaften sind nicht nur maßgebend für die Umweltsicherheit von gv-Raps, sondern auch für seine "Koexistenzfähigkeit".

Ergebnis

Forschung Info

 

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12. Dezember 2007 [nach oben springen]