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Bundesministerium für Bildung und ForschungbioSicherheit : Gentechnik - Umwelt - Pflanzen

Mehr Gelb im Frühjahr:
Der Rapsanbau nimmt zu


Der Durchbruch für den Rapsanbau kam mit neuen Sorten. Als es den Züchtern gelang, zwei unerwünschte Stoffe zu entfernen, wurde der Rapsanbau attraktiv. Heute liefert Raps nicht nur schmackhafte, bekömmliche Speiseöle, sondern zunehmend auch Biokraftstoffe. Innerhalb weniger Jahre wuchsen die Anbauflächen um ein Vielfaches. Doch um ausreichende Erträge zu erzielen, ist ein hoher landwirtschaftlicher Aufwand notwendig. Mit Hilfe der Gentechnik ist ein Gen aus einem Bodenbakterium auf Mais übertragen worden. Dieser Mais produziert nun ein Bt-Toxin, einen Wirkstoff, der die Raupen des Maiszünslers abtötet.

Hintergrund

 

Gv-Raps: Noch kein Anbau in Europa


Seit Jahren wird in Kanada gentechnisch veränderter Raps angebaut. In Europa beschränkt man sich bisher auf Anbauversuche. Noch sind keine gentechnisch veränderten Rapssorten erhältlich. Derzeit ist vor allem Herbizidresistenz als neues Merkmal von Interesse. In naher Zukunft könnte es auch um veränderte Ölqualitäten gehen.

Hintergrund

 

Herbizidresistenter gv-Raps:
Gefahr für die Artenvielfalt?


Der Anbau herbizidresistenter gv-Pflanzen könnte sich negativ auf die Artenvielfalt der Agrarökosysteme auswirken. Mit dieser Kernaussage löste eine von der britischen Regierung in Auftrag gegebene Studie heftige Diskussionen um die Zukunft gentechnisch veränderter Pflanzen in Europa aus. Ausgewertet wurden zahlreiche Versuchsfelder - auch solche, auf denen gv-Raps angebaut wurde.

Hintergrund

 

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09. Juni 2006 [nach oben springen]