Ergebnisse der Sicherheitsforschung
Resistenzentwicklung
Beim großflächigen Anbau von insektenresistentem Bt-Mais könnten die jeweiligen Schädlinge - Maiszünsler oder Maiswurzelbohrer - früher oder später Resistenzen entwickeln d.h. unempfindlich werden gegenüber dem Bt‑Protein . Die Bt-Strategie könnte dadurch unwirksam werden.
Zwar sind bislang keine Bt-resistenten Schädlinge aufgetreten, aber die Sicherheitsforschung beschäftigt sich vorbeugend mit den Resistenzmechanismen und den begünstigenden Faktoren für eine Resistenzentwicklung.
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Thema: Bt -Mais mit einer Resistenz gegenüber dem Maiswurzelbohrer (Diabrotica v. virgifera) wirkt hauptsächlich auf das erste Larvenstadium des Schädlings tödlich. Der Maiswurzelbohrer kann sich außerdem – im Gegensatz zum Maiszünsler – auch an anderen Pflanzen ernähren, die in Maisfeldern vorkommen. Wenn die frisch geschlüpften Larven zunächst an solchen alternativen Wirtspflanzen fressen und dann erst zu Mais wechseln, dann könnten längerfristig teilresistente Schädlinge entstehen, die über mehrere Generationen zu Resistenzen führen können. Ergebnis (1): Alternative Wirtspflanzen führen zu einer erhöhten Überlebenswahrscheinlichkeit der Maiswurzelbohrerlarven. Dabei ist sowohl die Pflanzenart als auch die räumliche Anordnung innerhalb des Bestandes entscheidend. |
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Thema: Erst im Darm der Fraßinsekten wird das Bt-Protein in eine giftige Variante umgewandelt, die den Darm der Insekten zerstört. Die Sicherheitsforschung versucht, den Resistenzmechanismen auf die Spur zu kommen. Ergebnis (1): Bt-Protein, in diesem Projekt das gegen den Maiswurzelbohrer wirksame Cry3Bb1, wird durch bestimmte Enzyme, so genannte Proteasen im Darmsaft von Insekten abgebaut. Im Rahmen dieser Untersuchungen wurden die spezifischen Bindungsplätze in der Darmwand für die Bt-Toxine charakterisiert. Ergebnis (2): Während drei Jahren wurden Maiszünslerlarven in Bt-Maisfeldern gesammelt und auf Bt-Empfindlichkeit/Resistenz überprüft. |



