Cyanophycin-Kartoffel:
Kunststoff als nachwachsender Rohstoff
Durch Übertragung eines Gens aus einem Cyanobakterium wird in Kartoffeln Cyanophycin gebildet. Daraus lässt sich ein biologisch abbaubarer Kunststoff gewinnen. Nun wird im Freiland an der Kartoffel beispielhaft getestet, inwieweit sich Pflanzen als sichere Produktionssysteme für Bio-Kunststoffe einsetzen lassen. Auch zwei Projekte der Sicherheitsforschung sind daran beteiligt.
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Hintergrund:
Forschung Info
- Aktuelles Projekt: Überdauerungspotenzial Cyanophycin-produzierender Kartoffeln, Universität Rostock (2008-2011)
- Aktuelles Projekt: Auswirkungen des Anbaus Cyanophycin-produzierender Kartoffeln auf Bodeneigenschaften und Bodenorganismen, Universität Trier (2008-2011)
Zeaxanthin-Kartoffel:
Carotinoide für die Augen
Die Zeaxanthin-Kartoffel reichert aufgrund einer gentechnischen Veränderung in ihren Knollen das Carotinoid Zeaxanthin an, welches vor der Altersblindheit schützen soll. Ursprünglich angedacht als "Functional Food", Lebensmittel mit gesundheitsfördernder Wirkung, dient die Kartoffel nun als Modellpflanze für die Sicherheitsforschung, um mögliche Auswirkungen auf die Umwelt zu untersuchen.
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Fruktan-Kartoffel:
Ballaststoffe als Nahrungsergänzung
Durch eine gentechnische Veränderung bildet die Fruktan-Kartoffel in ihren Knollen Fruktan, einen Ballaststoff, dem gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt wird. Eine Markteinführung dieser Kartoffel wird heute nicht mehr angestrebt. Für die Sicherheitsforschung war sie Modellpflanze, um mögliche Auswirkungen von Kartoffeln mit veränderten Inhaltsstoffen auf die Umwelt zu untersuchen.
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