Springende Gene
Es gibt Gene, die können springen. Solche "Transposons" spielen in der Biologie eine wichtige Rolle, da zur genetischen Variationsfähigkeit von Organismen beitragen. Nun soll den die besonderen Eigenschaften der springenden Gene genutzt werden, um unerwünschte Markergene aus gentechnisch veränderten Pflanzen zu entfernen.
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Co-Transformation: Zwei Gene rein, eins raus
Bei den "klassischen" Verfahren sind Marker- und Zielgen fest aneinander gekoppelt. Wenn es gelingt, beide unabhängig voneinander in das Pflanzen-Genom einzuschleusen, ist es einfacher, das Markergen wieder zu entfernen. Dabei kann man auf züchterische Methoden zurückgreifen. Allerdings: Einfach ist es nicht, unter den Nachkommen diejenigien Pflanzen zu finden, die nur das Zielgen, nicht aber das Markergen tragen.
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Homologe Rekombination: Austausch der Gene
Auch unter natürlichen Bedingungen werden Gene ausgetauscht, vor allem bei Bakterien. Nun versucht man, solche "Rekombinationssysteme" auch in Pflanzen anzuwenden - um Markergene zu eliminieren. Dieses Konzept ist inzwischen praxistauglich: Erste gv-Pflanzen, deren Markergen damit entfernt wurde, befinden sich im Zulassungsverfahren.
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