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Bundesministerium für Bildung und ForschungbioSicherheit : Gentechnik - Umwelt - Pflanzen

Confinement: Biologischer Einschluss
Neue Forschungsprojekte


Wenn gentechnisch veränderte Pflanzen neue Inhaltsstoffe bilden und so z.B. zur Gewinnung pharmazeutischer Stoffe eingesetzt werden, ist es wichtig, dass sie sich nicht unkontrolliert verbreiten. Vor diesem Hintergrund beschäftigen sich zahlreiche Forschungsprojekte mit Methoden, die die Ausbreitung gentechnisch veränderter Pflanzen  begrenzen können.

Forschung Info

 

Pollensterilität: Pflanzen ohne Pollen


Pollen entstehen in den männlichen Blütenteilen der Pflanzen. Ist eine Pflanze männlich steril, ist sie nicht mehr in der Lage, Pollen zu produzieren. Eine gezielt erzeugte  Sterilität könnte ein wirksames Mittel sein, bei gv-Pflanzen die Verbreitung neu eingeführter Fremdgene zu unterbinden. Gentechnische Verfahren eröffnen dazu neue Ansätze.

Hintergrund

 

Pollen ohne Fremdgen


Bei gentechnisch veränderten Pflanzen wird das neue Gen in die DNA des Zellkerns eingeschleust - normalerweise. Doch es gibt weitere Einheiten in der Pflanzenzelle, die Gene besitzen - die Plastiden. Bei den meisten Blütenpflanzen kommen sie in den Pollenzellen nicht vor. Wäre es möglich, die Plastiden als Träger neuer Gene zu nutzen, könnte man die neue Erbinformation damit in der Pflanze biologisch einschließen.

Hintergrund

Forschung live

 

Samensterilität: Keine Nachkommen


Keine Nachkommen und damit auch keine Ausbreitung von gv-Pflanzen: Ursprünglich war die Terminator-Technologie dazu gedacht, die Nachzucht von Saatgut durch die Landwirte zu unterbinden. Doch prinzipiell wäre es auch möglich, damit Ausbreitung und Auskreuzung von Transgenen zu verhindern.

Hintergrund

 

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22. Juni 2009 [nach oben springen]