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Bundesministerium für Bildung und ForschungbioSicherheit : Gentechnik - Umwelt - Pflanzen

Bt-Mais und Schmetterlinge


An der RWTH Aachen werden Fraßversuche mit Schmetterlingsraupen durchgeführt. Mechthild Schuppener interessiert sich dafür, ob gentechnisch veränderter Bt-Mais sich schädlich auf Schmetterlinge auswirkt. Ein Bericht über fressende Larven,  Pollenfallen und eine erfolgreiche Schmetterlingszucht.

 

Bt-Mais: Bienenversuche


Über das ganze Maisversuchsfeld verteilt stehen mit Gaze bespannte Zelte, die während der Maisblüte der begrenzte Lebensraum für je zwei Bienenvölker sind. Für die Bienenversuche von Stephan Härtel und seinen Mitarbeitern von der Universität Bayreuth ist die Maisblüte die entscheidende Zeit, denn nur dann können die Bienen Maispollen sammeln.

 

"Bioplastik-Kartoffeln": Veränderte Eigenschaften?


Auf einer Freisetzungsfläche der Universität Rostock wachsen gentechnisch veränderte Kartoffeln, die das Ausgangsmaterial für einen biologisch abbaubaren Kunststoff liefern. Im Winter werden mit den Knollen der Kartoffeln Überwinterungsversuche gemacht und ihre Verrottung beobachtet.

 

Wie verhält sich Bt-Protein im Boden?


Auf dem Maisversuchsfeld: Wissenschaftler der Universität Göttingen graben ein Bodenprofil. Sie interessieren sich dafür, wie viel Bt-Protein der Boden binden kann und ob sich das Bt-Protein in tiefere Bodenschichten verlagern kann.

 

Forschung: Genübertragung in Plastiden


Plastiden sind kleine Einheiten in der Pflanzenzelle, die über eigene DNA verfügen. Werden Plastiden gentechnisch verändert, findet sich die veränderte Erbinformation nicht im Pollen wieder und kann auf diesem Wege nicht verbreitet werden. Ein Bericht über versklavte Bakterien, Gen-Kanonen und Pflanzen, die Impfstoffe produzieren.

 

Film: Ernte auf dem Versuchsfeld


Oktober 2008: Der Mais ist reif für die Ernte. Die ganzen Pflanzen werden gehäckselt und zu Silage verarbeitet. Mit der Ernte sind aber noch nicht alle Untersuchungen auf dem Feld abgeschlossen.

 

Neue Ansätze in der Apfelzüchtung


In Dresden Pillnitz werden mithilfe der Gentechnik Apfelpflanzen dazu gebracht, früher zu blühen. Das könnte den konventionellen Züchtungsprozess beschleunigen und am Ende wären Pflanzen und Früchte "gentechnikfrei".

 

Film: Das Versuchsfeld zur Maisblüte


August 2008: Der Mais blüht. Für die Wissenschaftler ist Hochsaison auf dem Feld: Bodenfallen werden entleert, Klebefallen ausgetauscht, die Blüten besuchenden Insekten aus den Maisrispen abgeschüttelt und in Keschern aufgefangen. 

 

Neues Versuchsfeld mit Bt-Mais


Ein Parzellen-Design wird auf dem Acker angelegt. Ist der Anfang gemacht wird es schnell zur Routine: Messen und markieren, Stäbe stecken und Schnüre ziehen. Danach beginnt die Aussaat.

 

Bt-Mais: Belastung für den Boden?


Gentechnisch veränderter Bt-Mais bildet einen insektiziden Wirkstoff: Bt-Toxin. Wieviel davon gelangt in den Boden? Und könnte es die im Boden lebenden Organismen schädigen? BioSicherheit sprach mit Christoph Tebbe von der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL)

 

Feldversuch mit Laufkäfern


Welche Entfernungen legen Laufkäfer im Maisfeld zurück? Um das herauszufinden, werden in Bodenfallen gefangene Käfer nach einem bestimmten System mit Nagellack markiert und wieder ausgesetzt.

 

Bt-Effekt oder natürliche Schwankung?


Wie häufig bestimmte Insekten und andere Kleinlebewesen im Maisfeld vorkommen, ist abhängig  von vielen verschiedenen Einflussfaktoren. Wie lassen sich dabei natürliche Schwankungen unterscheiden von möglichen Auswirkungen durch die gentechnische Veränderung? BioSicherheit sprach mit Stefan Rauschen von der RWTH Aachen.

 

Züchtungsforschung Apfel: Stillgelegte Gene


Ein gentechnisch veränderter Wurzelstock soll die Eigenschaften aufgepfropfter Apfelpflanzen beeinflussen. Ob das funktioniert testen Wissenschaftler am Institut für Obstzüchtung in Dresden-Pillnitz.
Als Film: Die gentechnische Transformation mit Agrobakterien

 

Bilder vom Mais-Versuchsfeld


Vor dem nächsten Regen schnell Bodenfallen leeren und mit Keschern die Insekten in der Krautschicht und in den Blüten einfangen. Der Sommer ist unbeständig und die Ausbeute gering. Aber dem Mais geht es prächtig.

 

Forschung Wein


In der Wein-Forschung braucht es Geduld. Ein Bericht über die Kleinarbeit bei der Entwicklung einer Methode. Ein Gespräch über die Grenzen klassischer Züchtung und das "emotionale Produkt" Wein.

 

Wandernde Larven


Die Larven des Westlichen Maiswurzelbohrers fressen auch andere Pflanzen als Mais. Könnte das die Resistenzentwicklung gegenüber Bt-Mais begünstigen? Ein Bericht über wandernde Larven, Schädlings-Quarantäne und feldähnliche Bedingungen in Containern.

 

Sommer 2006: Mais im Hitzestress


Anhaltende Hitze und Trockenheit haben den Maispflanzen zugesetzt. Ein Bericht über Trockenstress, Notreife und den Unterschied der Sorten. 

 

Zeaxanthin-Kartoffeln und das Bodenleben


In jedem Gramm Boden leben etwa zehntausend Arten. Verändert sich deren Zusammensetzung und Aktivität beim Anbau von gentechnisch veränderten Kartoffeln? Die Kartoffeln produzieren in ihren Knollen mehr Zeaxanthin, einen Stoff, der vor Altersblindheit schützen kann.

 

Pilzresistenz bei Getreide


Mit Hilfe neu eingeführter Gene ist Getreide besser gegen Pilzinfektionen gewappnet. Aber wie wirkt sich das auf nützliche Pilze aus? bioSicherheit sprach mit Karl-Heinz Kogel von der Uni Gießen über gentechnische Strategien bei Getreide und über sein Projekt mit gentechnisch veränderter Gerste .

 

Trauermückenlarven und Bt-Mais


Beeinträchtigt Bt-Mais die Entwicklung von Trauermückenlarven? Wissenschaftler der Biologischen Bundesanstalt gingen dieser Frage nach. BioSicherheit sprach mit Projektleiter Wolfgang Büchs.

 

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20. Januar 2010 [nach oben springen]