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Bundesministerium für Bildung und ForschungbioSicherheit : Gentechnik - Umwelt - Pflanzen

Gv-Pflanzen in der Umwelt:
Die Forschungsergebnisse


Bisher beschränkt sich der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen in Europa auf Mais. Demnächst könnten gv-Kartoffeln hinzukommen, später auch gv-Raps und gv-Zuckerrüben. Anträge, den Anbau von gv-Pflanzen dieser Kulturarten in der EU zu genehmigen, sind gestellt. Voraussetzung einer Zulassung ist, dass schädliche Umweltauswirkungen nach dem Stand des Wissens auszuschließen sind. - In Deutschland haben sich zahlreiche öffentlich geförderte Forschungsprojekte mit solchen Fragen beschäftigt. Das Wissen über gv-Pflanzen in ihrer Umwelt hat dabei deutlich zugenommen.

 

Schädlinge: Resistenz gegen Bt-Pflanzen?


Für Experten ist es nichts Neues: Früher oder später entwickeln Schädlinge Resistenzen gegen die Pflanzenschutzmittel, mit denen sie bekämpft werden. Das gilt grundsätzlich auch für Bt-Pflanzen und den in ihnen gebildeten Wirkstoff, das Bt-Protein. Mit bestimmten Maßnahmen versucht man, ein Resistenzbildung zu vermeiden oder möglichst lange hinauszuzögern. Mit Erfolg?

 

Weniger Biodiversität?


Es war die bisher größte Studie zu den Auswirkungen gentechnisch veränderter herbizidresistenter Pflanzen auf die Artenvielfalt. In praxisnahen Anbauversuchen, zwischen 1999 und 2002 an 270 Standorten in allen Regionen Großbritanniens durchgeführt, wurden verschiedene Konzepte zur Unkrautregulierung beim Anbau von Mais, Zuckerrüben, Sommer- und Winterraps untersucht. Die Ergebnisse sind noch immer aktuell.

 

Horizontaler Gentransfer:
Nehmen Bakterien Pflanzen-Gene auf?


Bakterien besitzen die Fähigkeit, untereinander Erbmaterial austauschen - sogar über Artgrenzen hinweg. Doch können sie auch Pflanzen-DNA aufnehmen? Wenn das so wäre, könnten Bakterien auch jene Gene nutzen, die neu in gentechnisch veränderte Pflanzen eingeführt worden sind.

 

Pharmapflanzen: Unter Verschluss


Es ist möglich, gentechnisch veränderte Pflanzen für die Produktion von Impfstoffen und anderen pharmazeutisch wirksamen Substanzen zu nutzen. Doch: Eine Kultivierung solcher Pflanzen setzt in der Regel voraus, sie gegenüber der Umwelt vollständig abzuschließen. Dafür gibt es verschiedene Strategie: Man kann solche Pflanzen in still gelegten Bergwerken anbauen; denkbar ist aber auch, deren Fortpflanzung zu unterbinden.

 

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21. November 2007 [nach oben springen]